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Für Kurzentschlossene: Sommerakademie Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Lese­dau­er 2 Minu­ten

Falls der Urlaub am Meer in die­sem Jahr noch­mal aus­fal­len muss, ist das kein Grund, die Feri­en auf dem Sofa abzu­hän­gen: Das Bio­sphä­ren­ge­biet Schwä­bi­sche Alb lädt vom 2. bis 7. August 2021 jun­ge Men­schen zu einer nach­hal­ti­gen Som­mer­aka­de­mie ein.

Som­mer­ta­ge in locke­rer Grup­pen­at­mo­sphä­re, mit Exkur­sio­nen, span­nen­den Vor­trä­gen und und regen Dis­kus­sio­nen – seit 2016 gibt es das Ange­bot für jun­ge Men­schen zwi­schen 16 und 27 Jah­ren. Die Teil­neh­mer­zahl ist auf 25 begrenzt. Über­nach­tet wird im Wan­der­heim Enin­ger Wei­de. Mit einem Kos­ten­bei­trag von 150 Euro sind Unter­kunft und Ver­pfle­gung abge­deckt. Ledig­lich die An- und Abrei­se muss selbst orga­ni­siert werden.

Leit­fa­den des Pro­gramms ist die Nach­hal­tig­keit des Bio­sphä­ren­ge­bie­tes. In der Regel beginnt der Tag mit einem Vor­trag. Danach geht es dann raus in die Natur. „Wir besu­chen ver­schie­de­ne Zonen, etwa die Kern­zo­ne, in der Arten- und Natur­schutz im Vor­der­grund ste­hen und man die Wege nicht ver­las­sen darf“, sagt Lara Wohl­ge­muth, die für ein Frei­wil­li­ges Sozia­les Jahr in der Geschäfts­stel­le mit­ar­bei­tet. „Die­se Tour wird beglei­tet von einem Ran­ger, der das Gebiet sehr gut kennt.“

Ein Tages­aus­flug führt in eine Pfle­ge­zo­ne, „dar­un­ter ver­steht man Kul­tur­land­schaf­ten, die von Men­schen gepflegt wer­den müs­sen.“ In Münsin­gen gehört dazu der ehe­ma­li­ge Trup­pen­übungs­platz, der auf sei­nen 6.700 Hekt­ar viel­fäl­tig natür­li­che Lebens­räu­me abbil­det. Größ­ten­teils wird das Gebiet von Schä­fern bewei­det. „Wir aber besu­chen eine Esels­her­de, die für Kahl­stel­len sor­gen soll, in der Hoff­nung, dass sich der Stein­sch­mät­zer wie­der ansie­delt – ein Vogel, der fel­si­ges Gelän­de bevor­zugt und sehr sel­ten gewor­den ist.“

Die Besich­ti­gung von Betrie­ben und Höfen, die sich zur Regio­nal­mar­ke ALBGEMACHT zusam­men­ge­schlos­sen haben, ist ein wei­te­res High­light. Mit ihrer öko­lo­gi­schen Arbeits­wei­se und ihren Pro­duk­ten tra­gen sie dazu bei, Streu­obst­wie­sen und Wachold­er­hei­den zu schüt­zen und für mehr blü­hen­de Wie­sen und arten­rei­che Äcker zu sorgen.

Der Aus­tausch mit enga­gier­ten Men­schen ist ein wich­ti­ger Bestand­teil der Som­mer­aka­de­mie: So ist für Frei­tag eine Dis­kus­si­on mit ver­schie­de­nen Akteu­ren aus Poli­tik, Natur­schutz und Land­wirt­schaft geplant.

Infos zu Pro­gramm und Anmel­dung gibt online der Fly­er Som­mer­aka­de­mie 2021.

Elke Schwar­zer

Foto: Geschäfts­stel­le Bio­sphä­ren­ge­biet Schwä­bi­sche Alb

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Evi Geiger
Evi Geiger
2 Monate zuvor

Eine ganz tol­le Idee. Ich fall da alters­mäs­sig raus. Nach­hal­tig­keit und Regio­na­li­tät sind wich­ti­ger denn je. Viel Erfolg und Dan­ke für das Enga­ge­ment. Gruss Evi Geiger